Guarana- Wachmacher aus der Natur

Guarana

Das Wort Guarana kommt aus dem Portugiesischen und beschreibt eine Kletterpflanze aus der Familie der Seifenbaumgewächse. Guarana stammt aus dem südamerikanischen Amazonasbecken und ist insbesondere in Brasilien sehr stark verbreitet. Die immergrüne tropische Pflanze wird vor allem wegen ihrer Früchte und der enthaltenen Samen geschätzt. Die kleinen, rötlichen bis schwarzen Samen, die von ihrem Aussehen her an Kaffeebohnen erinnern, haben einen Koffeingehalt von bis zu 4,5 Prozent. Zum Vergleich: Kaffee oder Matetee enthalten maximal 2 Prozent Koffein.

Geschichte

Guarana wird schon seit Jahrhunderten von der indigenen Bevölkerung Brasiliens als Nahrungsmittelzusatz und als Getränk verwendet. Insbesondere einem Tee aus den Beeren werden magische Kräfte nachgesagt, die Ermüdung, Kopfschmerzen und Erkältungsbeschwerden entgegenwirken sollen. Während der Kolonialisierung fand die Pflanze ihren Weg nach Europa und wurde zu Beginn lediglich für Forschungszwecke angebaut und beobachtet. In den 1950er Jahren wurde die Pflanze langsam als Genussmittel populär und fand ihren Weg in viele Haushalte. Mittlerweile ist Guarana ein Teil der brasilianischen Alltagskultur und wird tagtäglich in Form von Tee oder Limonade genossen.

Beschreibung

Guarana ist eine mehrjährige Pflanze, die teilweise verholzt und von ihrer Erscheinung her an eine Liane erinnert. Sie wird bis zu 12 Meter hoch und ist je nach Alter leicht behaart oder kahl. Die ovalen bis länglichen Blätter sind bis zu 35 Zentimeter lang und wechselständig angeordnet. Die Blüten der Guaranapflanze sind zu Beginn leuchtend rot und verblassen mit der Zeit. Aus den Blütenständen entwickelt sich zum Ende der Blüte eine kleine Frucht, die in ihrem Inneren eine Kapsel trägt. Die magische Wirkung von Guarana wurde der Pflanze in der Vergangenheit übrigens auch wegen ihrer äußeren Erscheinung nachgesagt: die kleinen Guaranakapseln gleichen dem menschlichen Auge und wurden von vielen Stämmen aus diesem Grund für religiöse Zeremonien verwendet.

Ernte

Guarana ist ein natürliches Produkt aus dem Regenwald, das ausschließlich nachhaltig angebaut wird. Der Anbau wirkt sich positiv aus das Ökosystem aus, da die Pflanze in Mischkultur mit typischen Urwaldbäumen wächst ohne den Boden auszulaugen. Während der Ernte werden die Beeren handverlesen und anschließend geröstet, geschält und fein gemahlen.

Welche Inhaltsstoffe stecken in Guarana?

Der wichtigste Bestandteil von Guarana ist das enthaltene Koffein, das in der Vergangenheit fälschlicherweise oft als Guaranin bezeichnet wurde. Zudem sind Guaranakapseln reich an Tanninen, die für den typisch bitteren Geschmack sorgen. Die Wirkung von Guarana ist übrigens auch darin begründet, das die Pflanze Ballaststoffe enthält. Diese verzögern die Ausschüttung der stimulierenden Substanzen im Körper und sorgen dafür, dass das Koffein langsam und gleichmäßig freigesetzt wird. Unruhe, Nervosität und schnelle Erschöpfung, die manchmal als Nebenwirkungen beim Kaffeegenuss auftreten, sind im Fall von Guarana eher selten.

Welche Darreichungsform von Guarana ist am besten?

Als Lebensmittelzusatz ist Guarana mittlerweile in Limonade, alkoholischen Getränken, Müsliriegeln und diätischen Lebensmitteln enthalten. Für eine bessere Dosierung und einen bewussteren Konsum sind allerdings reine Guaranaerzeugnisse zu empfehlen. Eine mögliche Variante sind gepresste Guaranakapseln. Der Vorteil der Kapseln ist, dass sie kompakt und einfach zu dosieren sind. Allerdings können Kapseln je nach Hersteller Gelatine, Laktose oder Gluten enthalten. Für Menschen, die unter Lebensmittelunverträglichkeiten leiden oder die sich vegan ernähren, kann die Einnahme der Kapseln dementsprechend problematisch sein. Eine andere Möglichkeit ist Guaranapulver, welches etwas günstiger ist als die Kapseln. Für die Einnahme muss das Pulver in Saft oder Wasser aufgelöst und anschließend getrunken werden. Dies erschwert die Dosierung und gestaltet die Einnahme auf Reisen oder während der Arbeit komplizierter.

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Was ist eigentlich Guarana?

Die Frucht Guarana kommt aus Südamerika. Um genau zu sein in der Region beim Amazonas. Guarana gehört zur Pflanzenart der Seifenbaumgewächse. Das was diese Frucht so besonders macht ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Früchten einen extrem hohen Koffeingehalt besitzt. Trotz der enthaltenen Gerbstoffe in der Frucht, verträgt der Mensch sie äußerst gut. Selbst der beliebte Kaffee kann da nicht mithalten. So erlangte sich die Südamerikanische Guarana in den letzten Jahren an größter Beliebtheit und das nicht nur bei allen Kaffee Freunden.

Herkunft und Anbau der Pflanze

Die Guarana Pflanze kann eine Höhe von ungefähr 15 Metern erreichen. Dies tut sie am besten, wenn es schön feucht und warm ist. Das tropische und subtropische Klima ist somit am besten für die Frucht. Diese Pflanze ist keineswegs ein Baum, man kann sie eher als eine Art Strauch bezeichnen. Am Anfang ist die Guarana eine verholzende Pflanze die anfänglich braun, behaart und weich ist. Anschließend verkahlt die Pflanze und wird immer weicher. Die Guarana Pflanze wird nicht im ganzen verwendet, eher die Samen der Pflanzen werden genutzt für alle Guarana Produkte. Selbst die Ureinwohner Brasiliens nutzten diese Pflanze als Heilmittel und lernten sie zu schätzen.

Die Pflanze besitzt wechselständig angeordneten Laubblätter. Diese können von 20 cm bis 35 cm lang werden. Zudem ist die Pflanze in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blätter der Guarana sind länglich und oval. Diese Blattabschnitte können ca. 10 cm breit sein und 20 cm lang. Die Farbe der Blütenstände ist zu Beginn leuchten rot und nimmt nach und nach immer mehr ab. Ist der Blütenstand reif, dann ist die Farbe eher in einem hellen orangefarbenen Ton. In diesen Zustand trägt die Pflanze eine Kapselartige Frucht, die einen Durchmesser von ca. 3 cm erreichen kann. In der Guarana Frucht befinden sich dann die Samen. Diese sind klein und schwarz. Ein echtes Naturspektakel bietet die Frucht aus Südamerika auch. Wenn die Pflanze reif ist öffnet sich die Kapselartige Frucht die dann aussieht wie ein Auge. Dies blieb von den Ureinwohnern Brasiliens natürlich nicht unbemerkt und diese bezeichneten das Spektakel als Magie. Deshalb war die Frucht damals auch Bestandteil der brasilianischen Stämme in Zeremonien.

Welche Inhaltsstoffe stecken in der Guarana?

Wie zuvor schon beschrieben besitzt die Südamerikanische Pflanze einen hohen Anteil an Koffein. Dieser Koffein in den Samen wird sogar nach gesagt, dass er stärker und intensiver sein soll, als der im Kaffe und Tee. Dieser soll zudem dosierter freigesetzt werden und somit schonender zum menschlichen Organismus sein. Bestandteile die diese Frucht auch so erfolgreich macht ist Guanin und Taurin, sowie Gerbstoffe, Theophyllin, Theobromin und auch Proanthocyanidine. Auch Ballaststoffe, Schleimstoffe und hochwertige Mineralstoffe ergänzen diese Wunder Frucht aus dem Gebiet rund um den Amazonas. Es ist zudem Bewiesen, dass diese Zusammensetzung an Wirkstoffen verschiedenste Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben können.

Welche Art von Guarana kaufen?

Guarana lässt sich heute sowohl in Kapsel- als auch in Pulverform kaufen.
Die Vorteile der Kapseln sind, dass sie nicht nur kompakt sind, sondern auch leicht zu dosieren. Durch die stärkere Verarbeitung der Kapseln sind diese aber meist teurer als das Pulver. Zudem gibt es Menschen, die Probleme damit haben Kapseln zu schlucken. Dafür gibt es auch Pulver. Das Pulver muss jedoch vorher in Wasser oder in Saft aufgelöst werden, dass wieder einen erhöhten Zeitaufwand beinhaltet. Hier muss man seinen eigenen Wünschen nachgehen und rausfinden, ob Pulver oder Kapseln für ihn besser geeignet sind.