Der Ginkgo

Der Ginkgo

Der Ginkgo (auch Ginko geschrieben; lateinische Bezeichnung: Ginkgo biloba) ist eine Baumart, die in China entdeckt wurde, heutzutage aber bereits auf der ganzen Welt heimisch ist. Der Ginkgo gehört jedoch zu einer bereits ausgestorbenen Samenpflanzen-Gruppe.

Der Ginkgo ist heute tatsächlich der letzte Vertreter der Gingkoates-Gruppe. Zu der Gingkoates-Gruppe zählen die ältesten Pflanzen, die den Menschen bekannt sind. Der Ginkgo war bereits in der Vergangenheit auf der Nordhalbkugel beheimatet, bevor eine Eiszeit dafür sorgte, der Population des Ginkgos ein Ende zu setzen. Das letzte Rückzugsgebiet lag im Südwesten Chinas – genauer gesagt in Chongqing und Guizhou.

Die Samenfrüchte des Ginkgos sind silbrig schimmernd; mitunter auch ein Grund, warum der Baum in China „Ying Xing“ (übersetzt: „Silberne Aprikose“) heißt. Folgt man heute der chinesischen Interpretation, ist der Ginkgo der Inbegriff von Harmonie. Es gibt de facto keinen anderen Baum auf unserem Planeten, der – nicht nur aufgrund seiner essbaren Samenfrüchte und der Kultivierung – als „heiliger Tempelbaum“ gepflanzt wurde.

Der fast schon ausgestorbene Ginkgo, der nur noch im Südwesten Chinas beheimatet war, kam erst im 18. Jahrhundert nach Europa zurück. Es waren Seefahrer aus den Niederlanden, die dafür sorgten, dass der Ginkgo wieder auf europäischem Boden heimisch wurde. Heute ist der Baum ein fester Bestandteil auf europäischem Boden geworden und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Bäumen der Welt.

So wurde der Ginkgo zum „Baum des Jahrtausends“ gewählt. Das „Baum des Jahres-Kuratorium“ erklärte den Ginkgo auch zum Mahnmal für Frieden und Umweltschutz.

Wie wird der Ginkgo angebaut?

Der Ginkgo wird in die Gruppe der sogenannten sommergrünen Bäume eingeordnet. Das sind all jene Bäume, die zu Herbstbeginn ihre Blätter abwerfen. Der Ginkgo ist aber – wie der Nadelbaum – ein Nacktsamer. Bemerkenswert ist das – immer wieder auftretende biblische – Alter des Baums; 1000 Jahre sind keine Seltenheit. Mitunter kann der Ginkgo sogar noch älter werden. Die Wuchshöhe liegt bei etwa 40 Metern, wobei es auch Bäume gibt, die deutlich höher wuchsen. So gibt es einen Ginkgo in Korea, der sagenhafte 64 Meter misst.

Zu Beginn wächst der Baum gerade in die Höhe. Der Umriss erinnert – mit etwas Phantasie – an eine Pyramidenform; zu Beginn ist die Belastung noch spärlich. Erst ab dem 25. Lebensjahr bilden sich Äste, die in waagerechte Position wachsen. Die Baumkrone wird danach voluminöser, dichter und wirkt mächtiger. Die Ginkgo-Krone kann einen Durchmesser von bis zu 9 Metern bekommen.

Im Regelfall bilden sich zwei Haupttriebe, wobei einer der beiden Triebe deutlich schwächer als der andere ist. Die Blätter sind fächerartig; ein Grund, warum der Ginkgo auch gerne als Fächerbaum bezeichnet wird.

Es gibt männliche und weibliche Exemplare des Baums. Zu Beginn der Herbstzeit ist es der weibliche Baum, der Samen austreibt. Da jene aber einen sehr unangenehmen Geruch haben, werden heutzutage vorwiegend männliche Bäume gepflanzt.

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Ginkgo biloba – Der Gingko Baum

Ursprung und Geschichte

Seinen Ursprung hat Ginkgo eigentlich in China, ist jedoch heute auf dem ganzen Globus heimisch. Beim Ginkgo handelt es sich um eine Baumart, die mittlerweile zur ausgestorben geltenden Gruppe der Samenpflanzen gehört. Seine lateinische Bezeichnung lautet „Ginkgo biloba“.

Somit ist Ginkgo der letzte Nachkomme der Gingkoates-Gruppe, die wohl zu den ältesten Pflanzenarten unserer Erde gehört. Noch vor mehreren Jahrhunderten war Ginkgo auf der Nordhalbkugel beheimatet, bis die dortige Pflanzenpopulation während der letzten Eiszeit zerstört wurde. Schließlich zog sich die Pflanze nach Asien zurück. Dort gelang es ihr insbesondere in China aufgrund günstiger Umweltbedingungen in den Provinzen Guizhou und Chongqing eine neue natürliche Heimat zu finden. Es waren seine silberfarbenen Samen, die dem Ginkgo zu seinem Namen verhalfen. Denn im Chinesischen bedeutet der Name „Yin Xing“ „silberneAprikose“.
Den chinesischen Bräuchen zufolge gilt Ginkgo als Inbegriff der Harmonie. Da die Harmonie in den chinesischen Traditionen einen hohen Stellenwert genießt, wurde Ginkgo in den Kreis der heiligen Tempelbäume aufgenommen. Erst im 18. Jahrhundert als holländische Seefahrer nach China segelten und Ginkgo wiederentdeckten, gelang die Pflanze in seine alte Heimat Europa zurück. Seit seiner Rückkehr erfreut sich der Ginkgo großer Beliebtheit. Nur wenige Bäume in Europa sind populärer als der Ginkgo.

Zur Jahrtausendwende wurde der Ginkgo vom Kuratorium „Baum des Jahres“ zum „Jahrtausendbaum“ erklärt und stellt symbolisch ein Mahnmal für Umweltschutz und Frieden dar.

Anbau und Wachstum des Ginkgos

Der Ginkgo wird der Kategorie der sommergrünen Bäume zugeordnet. Dabei handelt es sich um jene Baumarten, die während der Herbstzeit ihre Blätter abwerfen. Darüber hinaus reihen ihn viele Botaniker zu den Nacktsamern ein, zu denen auch Nadelbäume zählen. Mehr als tausend Jahre alt kann ein Ginkgo werden – ein Alter, das bei dieser Pflanze keine Seltenheit ist. Die Wuchshöhe kann bis zu vierzig Meter ausmachen. Mehrere Exemplare erreichten sogar eine Höhe von mehr als sechzig Meter. In früheren Jahren fiel der Gingko mit einem geraden und schlanken Wuchs auf. Heute dagegen entspricht seine Gestalt eher einer Pyramidenform, die eine spärliche Beastung aufzeigt. Seine Äste setzen ihr Wachstum nach etwa fünfundzwanzig Jahren in der waagerechten Position fort. Dadurch wird die Baumkrone des Ginkgos mächtiger und ausladender und kann bis zu neun Meter im Durchmesser groß sein.

Der Ginkgo verfügt über zwei Hauptriebe. Einer davon ist deutlich stärker ausgeprägt, während der andere schwächer ausgebildet ist. Der fächerartigen Form der Blätter ist es zu verdanken, dass die Pflanze im Volksmund neben der lateinischen Bezeichnungen als „Fächerbaum“ bekannt ist.

Neben den obengenannten Kategorien wird der Ginkgo zwischen weiblichen und männlichen Exemplaren unterschieden. Lediglich die weiblichen Bäume bilden Samen während des Herbstes aus. Da mit der Samenbildung unangenehme Gerüche einhergehen, werden vorrangig nur männliche Bäume gepflanzt. Diese dienen in der Regel als Zier- oder Nutzpflanzen. In China werden die pflaumenförmigen Samen als Gewürz verwendet, das bei Fischgerichten hinzugegeben wird. Werden die Samen bei der Zubereitung oder Würzung von Speisen eingesetzt, sollte darauf geachtet werden, dass große Mengen gesundheitsschädigend sind.

Das Holz der Ginkgobäume lässt sich gut verarbeiten und eignet sich für Schnitzarbeiten. Etliche Paneel-Ausführungen werden aus dem Holz des Ginkgos produziert.

Ginkgo-Extrake als Heilmittel

Der Samen des Ginkgobaumes wird für Heilzwecke verwendet. Darüber hinaus wird der Saft, der aus den Blättern und Wurzeln gewonnen werden kann, als Heilmittel eingesetzt. Diese Extrakte finden sich heute verarbeitet in Tees, Dragees, Tropfen oder Kapseln wieder und können bei verschiedenen Krankheiten angewandt werden.

 

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