Leaky Gut Syndrom – Was Sie darüber wissen sollten

Das Leaky Gut Syndrom

Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems und 80% der Immunzellen sitzen darin. Das erklärt, warum es für ein Abwehrsystem wichtig ist, dass das Verdauungsorgan funktioniert.

Der Darm reagiert empfindlich

Genussgifte (Alkohol, Koffein, Nikotin, Zucker) und eine ungesunde Lebensweise wirken sich schlecht auf die Darmfunktion aus. Hinzu kommen Belastungen durch Gifte aus der Umwelt und in Lebensmitteln. Leistungsdruck, Überforderung, Bewegungsmangel – alles bringt den Darm aus dem Gleichgewicht. Die Einnahme von Medikamenten sowie ein stressiges Leben lassen sich schwer aus dem Alltag eliminieren. Auch damit muss ein intakter Darm fertig werden. Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen und die Unverträglichkeit verschiedener Lebensmittel, wirken sich negativ auf die Lebensqualität aus. Ist das Immunsystem gestört, nehmen die Erkrankungen zu.

Die schlechte psychische Konstitution beeinflusst den Darm, bis er durchlässig wird und giftige Stoffe durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. So führt Stress dazu, dass der Vorgang, Leaky Gut Syndrom genannt, eine undichte Darmschleimhaut kennzeichnet, die an der Entstehung verschiedener Erkrankungen beteiligt sein kann.
Leider wird dieser Vorgang von den Menschen nicht bemerkt, bis sich zusätzliche körperliche Anzeichen bemerkbar machen, die sich in der Folge zu schweren Krankheiten entwickeln.

Das Leaky Gut Syndrom – versteckte Auslöser für schwere Krankheiten
Treten vermehrt Müdigkeit und Erschöpfung auf, sind ganzjährige Erkältungen sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten bereits Normalität oder entwickeln sich neben einer schlechten Verdauung plötzlich Allergien? All das sind Merkmale, die auf ein Leaky Gut Syndrom hindeuten. Wenn Kraftlosigkeit und die Unfähigkeit sich zu versorgen den Alltag bestimmen, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Untersuchungen bestätigen, dass die Schadstoffbelastungen aus der Umwelt und den Lebensmitteln den Körper vergiften können, sodass die Leber mehr leisten muss. Ein durchlässiger Darm (Leaky Gut heißt übersetzt undichter Darm), überfordert die Leber sowie das Immunsystem. Leistungsabfall und Dauerstress verlangen eine Abklärung der Ursachen.

Das Leaky Gut Syndrom und die Auswirkung auf den Darm

Die intakte Darmschleimhaut verhindert, dass Inhalte aus dem Darm in den Blutkreislauf gelangen. Sie lässt lediglich Wasser und Nährstoffe durch. Ist die Schutzbarriere angegriffen oder verändert, kommt es zu einer Durchlässigkeit für schädliche Stoffe, die in einem gesunden Darmtrakt eigentlich ausgeschieden werden. Das Austreten von Schadstoffen aus dem Dünndarm gefährdet damit das Immunsystem. Der Körper setzt sich zur Wehr, was sich in Form von Entzündungen bemerkbar macht. Er reagiert schnell und befällt sogar die eigenen Zellen, sodass dann eine Autoimmunerkrankung entsteht. Sie kann durch die schleichenden, oft unbemerkten Infektionen ausgelöst werden. Rheuma, multiple Sklerose, aber auch die Darmerkrankung Morbus Crohn sind Symptome des Leaky Gut Syndroms.

Der Test

Durch einen Test in einer gastroenterologischen Praxis kann die Resorptionsmenge der beiden Zuckerarten Lactulose und Mannitol bestimmt werden.

Die Darmentgiftung – ohne Nebenwirkungen

Die innere Anwendung von Zeolith

Es ist schon lange bekannt, dass die Menschen Umweltgiften ausgesetzt sind. Über die Lebensmittel, die Luftverschmutzung und Wasser breiten sie sich dann im Körper aus, sodass die belastete Nahrung und andere Gifte aus der Umwelt richtig krank machen können. Sie stören das Immunsystem, wobei sich der Körper bis zu einem gewissen Grad selbst hilft. Damit schützt er sich, aber wenn das nicht mehr funktioniert, benötigt der Mensch Hilfe.

Zeolith – das Pulver besitzt eine reinigende Wirkung

Das Naturprodukt Zeolith kann auf unterschiedliche Weise eingenommen werden. Das Pulver lässt sich in Wasser auflösen oder als Kapsel schlucken. Der Mineralstoff Zeolith wirkt von innen, indem er andere Stoffe im Verdauungstrakt anzieht. Zeolith neutralisiert, aufgrund dessen werden die Gifte jetzt ausgeschieden. Der Darm und das Immunsystem verbessern sich nach kurzer Zeit.
Das Pulver hat keine Nebenwirkungen und kann von Menschen in allen Altersgruppen genommen werden. Die Darmschleimhaut baut sich wieder auf, die Entzündungen bilden sich zurück, weil die Gifte abgebaut werden. Wenn das Gleichgewicht wiederhergestellt ist, dann funktionieren auch die Abläufe im Körper richtig.

Die Regeneration der Darmschleimhaut

Viele Maßnahmen helfen dem Darm. Es empfiehlt sich, auf Genussgifte zu verzichten und stattdessen grüne Smoothies zu trinken, weil die grünen Säfte Chlorophyll enthalten. Aber auch Tees und Mineralwasser eignen sich ideal, um Schadstoffe auszuschwemmen. Durch das Erlernen von Entspannungsübungen wird der Stressfaktor heruntergefahren. Egal, ob es sich um private oder berufliche Stresssituationen handelt, Pausen sollen eingehalten und zum Ausruhen genutzt werden.
Darüber hinaus ist es in der heutigen Zeit angebracht, die Lebensweise und Ernährung, den Anforderungen des Körpers anzupassen. Ist der Darm erst gesund, regeneriert sich der Körper, weil ihn eine bewusste Lebensweise entlastet.

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Das Reizdarmsyndrom – krank ohne Befund

Was ist das Syndrom des Reizdarms?

Das Reizdarmsyndrom ist eine Störung des Dickdarms, ohne dass eine Veränderung dessen festgestellt werden konnte. Die Diagnose erfolgt in der Regel nicht auf dem schnellsten Wege, da der Arzt keine Auffälligkeiten des Darms erkennen konnte. Bei dem Begriff „Syndrom“ handelt es sich um das gleichzeitige Auftreten von mehreren Symptomen. Zwar ist der Reizdarm nicht gefährlich, doch die Beschwerden können sehr schmerzhaft und lästig sein, infolgedessen zu einer seelischen Belastung führen. Die Krankheit lässt sich nicht heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern.

Die Reize, welche aufkommen, lassen sich zurückführen auf die Empfindlichkeit des Dickdarms. Bei Sorgen, Stress oder Nahrungsmittel ist dieser empfindlicher, als gewöhnlich. Folglich führt dies zu einer Reihe von Symptomen; Durchfall, Verstopfung, Krämpfe und Schmerzen, die nach dem Essen oder in Stress-Situationen aufkommen. Bis heute kennen die Mediziner die Ursachen des Syndroms nicht wirklich.
Das Zusammenspiel des Darms funktioniert während der Verdauung. Gewisse Muskelbewegungen sorgen für den Transport des Darminhalts durch den Trakt, bevor dieser entleert wird und für eine normale Verdauung sorgt. Bei Reizdarm-Patienten ist dieses Zusammenspiel nicht voll funktionsfähig.
Die Mehrzahl von Frauen ist von diesem Problem betroffen. Je nachdem wie ausgeprägt die Krankheit ist, führt es zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Vor allem treten die Beschwerden während der Menstruation besonders oft auf. Dies führt zu einer höheren Belastung für Frauen. Warum genau das weibliche Geschlecht davon betroffen ist, wurde in der Medizin immer noch nicht begründet.

Symptome des Reizdarms
Die häufigsten Merkmale eines Reizdarmsyndroms sind die Schmerzen im Bauchraum. Der Patient verspürt Krämpfe die links- oder rechtsseitig auftreten können. Gewisse Einflussfaktoren wie Stress oder Nahrung können dieses Symptom verschlimmern. Die Einstufung der Schmerzen kann schwach, aber auch sehr stark ausgeprägt verlaufen.
Hierbei sind die Nerven im Dickdarm übersensibel und können sich plötzlich zusammenziehen. Es entstehen Krämpfe, die folglich zu einem schnellen Transport des Darminhalts führen. Das Resultat: Durchfall und das Gefühl der unvollständigen Ausscheidung.
Die Störung der Darmmuskulatur kann zu einem Abbruch des Zusammenziehens führen, hierbei wird der Darminhalt nicht mehr befördert. Dieser Prozess führt zu einer Verstopfung und die Darmentleerung kann nicht stattfinden. Gasbildung im Bauch sorgt für ein Druckgefühl; dieser bläht sich auf, die Gase dehnen den Darm und verursachen die Schmerzen und Krämpfe. Einige Patienten berichten von anderen Störungen wie Sodbrennen, Übelkeit und Schwierigkeiten während des Schluckens. Auch Rücken-, Gelenk- und Kopfschmerzen treten auf.

Die Diagnose
Mit diesem Krankheitsbild lässt sich der Patient vom Arzt untersuchen. Zuerst müssen andere Krankheiten ausgeschlossen werden, die in Frage kommen könnten. Erkennt der Mediziner keinen auffälligen Befund, so diagnostiziert er das Reizdarm-Syndrom.
Um das Reizdarm-Syndrom festzustellen, bietet die Medizin noch keinen Speziellen Test. Der Darm von den Patienten ist nach außen hin völlig unauffällig. Aus diesem Grund werden andere Untersuchungen, die ähnliche Krankheitsbilder vorlegen, durchgeführt. Beispiele hierfür sind Laktoseintoleranz, Schilddrüsenstörung oder Infektionen des Darmbereiches, sowie Darmkrebs.
Allem voran erfolgt ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden mit dem Arzt; mögliche Vorerkrankungen sowie eine körperliche Untersuchung. Der Arzt tastet mit den Händen die Bauchregion ab und hört, mit Hilfe des Stethoskops, die Darmgeräusche ab.
Weiterhin erfolgen Untersuchungen; Blutabnahme mit Bestimmung der Entzündungswerte, Leberwerte, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenwerte. Anschließend wird der Stuhl auf Blut getestet, eine rektale Tastuntersuchung wird vorgenommen, eine Ultraschalluntersuchung des Bauches, sowie eine Darmspiegelung. Der Stuhl wird auch auf Parasiten untersucht. Zu guter Letzt werden Tests bezüglich der Nahrungsmittelunverträglichkeit und Nahrungsmittelallergien vorgenommen.

Die Maßnahmen
Durch das Protokollieren der Nahrungsmittelaufnahme kann der Patient erkennen, welche Lebensmittel die Symptome auslösen oder verschlimmern. Diese Auffälligkeiten sollten dann vermieden werden. Die ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen erhöht das Volumen des Stuhls und kann gegen Verstopfung helfen. Wichtig ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr, denn Patienten mit Durchfall müssen die verlorene Flüssigkeit wieder aufnehmen. 2,5 bis 3 Liter stilles Wasser, sollten über den Tag verteilt aufgenommen werden.
Einer der wichtigsten Einflussfaktoren: Stress, dieser sollte vermieden werden. Mit Muskelentspannung, Yoga und Meditation kann man sich vom Stress erfolgreich lösen. Regelmäßige Bewegung regt die Verdauung an und hilft gegen Verstopfung. Nahrungsergänzungsmittel können als Maßnahme herangezogen werden. Das Ungleichgewicht der Darmflora sorgt für eine nicht ausreichende Aufnahme der Nährstoffe. Dieser Mangel an Energie im Körper muss wieder aufgenommen werden. Die Investition in Milchsäurebakterien macht die Darmschleimhaut widerstandsfähiger. Bei Bauchschmerzen, Krämpfen und Blähungen helfen schon Tees wie Fenchel oder Kamille. Auch Hausmittel haben einen positiven Einfluss auf die Krankheit. Wärmeflaschen oder Kirschkernkissen sorgen für eine erhebliche Linderung der Beschwerden.
Bestimmte Medikamente können zur kurzzeitigen Linderung der Beschwerden eingenommen werden. Hierzu zählen Abführmittel bei Verstopfung, krampflösende- und dem Durchfall entgegenwirkende Medikamente. Jedoch sollte man diese Medikamente nicht dauerhaft nehmen. Am besten spricht man mit seinem Arzt über die Einnahme solcher Medizin. Geduld ist die Devise. Die Beschwerden lassen sich nicht von heute auf morgen beseitigen. Für die Medizin ist es eine Herausforderung die richtige Therapie anhand der Symptome zu wählen, da die Ursachen für das Reizdarmsyndrom nicht bekannt sind.

Jeder Patient muss herausfinden, welche Maßnahmen für den Betroffenen selbst helfen.
Hat der Betroffene leichte Syndrome des Reizdarms, so kommt er in der Regel gut zurecht. Bei einigen jedoch sind die Symptome so stark, dass die Lebensqualität darunter deutlich leidet. Viele Menschen haben nicht die Kontrolle über ihren Körper und wissen nicht wann sie eine Toilette benötigen. Im Alltag ist das für Betroffene nervenaufreibend und anstrengend. Sie schämen sich wenn sie oft die Toilette aufsuchen müssen, denn Konversationen über Darmprobleme zu führen, ist für sie furchtsam.
Viele Ärzte nehmen das Reizdarmsyndrom nicht mehr ernst. Die ungefährliche Krankheit lässt die Mediziner daran glauben, dass die Erkrankung nur in der Psyche liegt. Folglich fühlen sich die Patienten sehr verletzend und hilflos. Betroffene, die psychisch darunter leiden, sollten sich Hilfe holen. Professionelle Psychologen können Menschen mit einem Reizdarmsyndrom helfen, ihre Psyche stabilisieren, beizubringen mit der Krankheit zu leben und somit einen normalen Alltag zu bewältigen.

Wie Ihnen Zeolith dabei helfen kann erfahren Sie in unseren Artikel über das Leaky- Gut-Syndrom sowie in der Zusammenfassung der Leaky-Gut-Studie.

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Wenn der Darm Probleme macht – Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom: Diagnose, Behandlung und Vorbeugung

Wiederkehrende Darmbeschwerden, häufige Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, Krämpfe und Schmerzen können auf das Reizdarmsyndrom hindeuten. Die Krankheit ist relativ verbreitet, dennoch kennen Mediziner die Ursachen bis heute nicht wirklich. Mehrere Dispositionen begünstigen das Krankheitsbild, das bei Frauen doppelt so häufig ist wie bei Männern. Ein allgemeiner Zusammenhang zwischen Stress und Reizdarmsyndrom konnte festgestellt werden. Auch eine gewisse erbliche Veranlagung sowie eine Korrespondenz mit psychischen Faktoren sind festzustellen. Bei der Untersuchung können keine körperlichen Erkrankungen diagnostiziert werden, trotzdem hat der Patient zum Teil erhebliche Beschwerden.

 
Die Symptome des Reizdarmsyndroms
Treten beim Patienten immer wieder akute Reizungen des Darms auf, kann es sich um das Reizdarmsyndrom handeln. Zuvor müssen jedoch Krankheitsbilder mit einem ähnlichen Beschwerdebild ausgeschlossen werden. Diese Krankheiten sind zum Beispiel Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Magen-Darm-Infektionen, Tumore oder Lebensmittelunverträglichkeiten. Die typischen Symptome des Reizdarmsyndroms zeigen sich durch Bauchschmerzen, die heftig sein können, ferner mit Durchfällen oder/und Verstopfung. Je nach Typ tritt eine dieser Möglichkeiten verstärkt auf. Am häufigsten klagen Patienten über diffuse Bauchschmerzen. Wenn der Schmerz einsetzt, haben sie meist weichen Stuhl. Dann kommt es auch zu vermehrtem Stuhldrang. Die Blähungen sind so stark, dass man sie deutlich am aufgeblähten Bauch erkennen kann. Der Patient empfindet ein starkes Völlegefühl. Im Stuhl ist meist Schleim beigemischt, die Stuhlentleerung ist nie vollständig. Nachts beruhigt sich der Darm und die Beschwerden lassen nach. Die Schmerzen im Bauchbereich werden häufig von Rücken-, Gelenk- und Kopfschmerzen begleitet.

Diffuses Krankheitsbild mit vielen Symptomen
Das Krankheitsbild ist so vielschichtig, dass die Diagnose schwer fällt. Nicht selten kommt es vor, dass der Arzt das Reizdarmsyndrom mit einem anderen Krankheitsbild verwechselt. Manche Symptome sprechen jedoch eindeutig gegen das Reizdarmsyndrom. Hat der Patient plötzlich an Gewicht verloren, ist seine Krankheitsgeschichte kurz, finden sich Blutbeimengungen im Stuhl und verschlimmert sich die Situation nicht bei Stress, wird aber auch bei Entspannung nicht besser, handelt es sich wahrscheinlich um eine andere Krankheit. Insbesondere Blutbeimengungen und merklicher Gewichtsverlust in kurzer Zeit sind Alarmsignale, die auf eine ernste Erkrankung wie einen Tumor hindeuten können.

Ähnlichkeit zu anderen Krankheiten
Überschneidende Symptome gibt es zum Beispiel zur entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, zu Laktoseintoleranz (Milchunverträglichkeit), zu Sorbit- und Fructoseunverträglichkeit, aber auch zu Erkrankungen von Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase. Eine Magenschleimhautentzündung kann sich ebenfalls mit ähnlichen Symptomen zeigen. Zur Klärung ist daher eine genaue internistische Untersuchung erforderlich.

Was begünstigt das Reizdarmsyndrom?
Schwierige Lebensumstände, Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie, permanente Ärger und ein generell „dünnes Fell“ können die Krankheit begünstigen. Ist das Darmvenensystem beeinträchtigt, können ebenfalls Störungen der Verdauung mit Schmerzen auftreten. Auch das Nervensystem des Darms ist sehr empfindlich und kann sich je nach Situation verkrampfen. Während man noch vor wenigen Jahren davon ausging, dass zu viel Reizstoffe wie Alkohol und Tabak sowie eine ungesunde Ernährung das Reizdarmsyndrom beeinflussen, weiß man heute, dass dies nicht der Fall ist. Zwar wirken sich insbesondere Alkohol und Nikotin auf den Magen aus, doch hat das Reizdarmsyndrom ganz typische Symptome, die nicht mit einer alkoholbedingten Magenreizung zu verwechseln sind. Der allgemeinen Gesundheit zuliebe ist jedoch von verstärktem Konsum dieser Stoffe abzuraten. Bestimmte Nahrungsmittel können die Krankheit ebenfalls auslösen.

Die Diagnose des Reizdarmsyndroms
Erst wenn organische Ursachen ausgeschlossen wurden, liegt die Vermutung des Reizdarmsyndroms nahe. Der Arzt untersucht das Blut auf Entzündungsmarker und Krankheitserreger. Auch die Blutwerte von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse stehen auf dem Prüfstand. Eine Stuhlprobe gibt Aufschluss über das Krankheitsbild, eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums ebenfalls. Ferner stehen Tastuntersuchung des Darms oder eine Darmspiegelung als diagnostische Mittel zur Verfügung. Ein Allergietest schließlich kann Nahrungsmittelallergien ausschließen.

Die Behandlung des Reizdarmsyndroms
Zur Behandlung ist Geduld notwendig, da sich die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage beseitigen lassen. Weil man die genauen Ursachen nicht kennt, richtet sich die Therapie auf die Linderung der Symptome. Es gibt keine Standardtherapie, die auf jeden Patienten angewendet werden kann. Jeder Betroffene sollte in sich hineinspüren und selbst herausfinden, was im gut tut. Wer feststellen kann, in welcher Situation sich die Symptome verstärken, kann diese vielleicht künftig meiden. Wer diese Verstärkungsmuster (Trigger) kennt, lernt mit seiner Krankheit besser umzugehen. Typische Auslöser sind neben Stress und Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch Schlaf- und Bewegungsmangel. Ein gesunder Lebensstil mit Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und gesunder Mischkost kann auch die Symptome des Reizdarmsyndroms mildern. Auch alte Hausmittel haben ihre Berechtigung. So kann zum Beispiel Wärme, beispielsweise eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen, Linderung bringen. Besteht ein gutes Vertrauensverhältnis zum Arzt, kann ein individueller Behandlungsplan einfacher erstellt werden.

Die richtige Ernährung beim Reizdarmsyndrom
Essen spielt eine wichtige Rolle, schließlich müssen Magen und Darm unsere Ernährungssünden unmittelbar ausbaden. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie genügend Ballaststoffen sollte täglich auf dem Speiseplan stehen. Alles, was man schlecht verträgt, muss vermieden werden. Speisen, die schwer im Magen liegen, sind auch für den Darm ungünstig. Das trifft vor allem auf fettreiche Kost zu. Jeder sollte sich zum Essen Zeit nehmen und lieber mehrere kleine Mahlzeiten als drei große am Tag essen. Wer zum Beispiel zu Verstopfung neigt, sollte ballaststoffreiche Kost essen und sich viel bewegen. Viel trinken ist ebenfalls wichtig. Bei Bauchschmerzen und Krämpfen müssen nicht sofort Medikamente genommen werden, oft helfen schon beruhigende Tees, zum Beispiel Fenchel- oder Kamillentee. Gegen Blähungen helfen ebenfalls beruhigende Tees wie Fencheltee. Wer möchte, kann auch seine Darmflora mit Milchsäurebakterien aufbauen. Hierfür werden Medikamente mit Aktivkulturen von Milchsäurebakterien eingesetzt. Das macht die Darmschleimhaut insgesamt widerstandsfähiger.

Weil der dauerhafte Schmerz auch auf die Psyche geht, sollten sich sensible Menschen psychologische Hilfe holen. Gerade in Konfliktsituationen kann das Gespräch mit einem geschulten Psychologen Wunder wirken.

 

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Hier finden Sie auch Informationen zum Leaky-Gut-Syndrom inkl. der Zusammenfassung der Leaky- Gut-Studie.

Der gereizte Darm

Das Reizdarmsyndrom

Viele Menschen leiden unter immer wiederkehrenden Darmbeschwerden, für die keine körperlichen Ursachen erkennbar sind. Zu den Symptomen gehören immer wieder auftretende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Dieses Beschwerdebild wird medizinisch unter dem Begriff Reizdarmsyndrom zusammengefasst, umgangssprachlich wird auch vom Reizdarm gesprochen. Es leiden doppelt so viele Frauen wie Männer unter dem Syndrom. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind weiterhin unklar. Jedoch sind inzwischen die Faktoren bekannt, die das Reizdarmsyndrom begünstigen.

Wie wird das Reizdarmsyndrom diagnostiziert?

Vor einiger Zeit wurden für das Reizdarmsyndrom noch psychische Ursachen vermutet. Heute gehen die Mediziner davon aus, dass als Ursache des Syndroms zahlreiche Umstände zusammenspielen. Die genauen Ursachen sind allerdings immer noch unbekannt. Daher wird der Arzt ein Krankheitsbild als Reizdarmsyndrom diagnostizieren, wenn Folgendes zutrifft: 1. Der Patient oder die Patientin leidet wiederkehrend unter den genannten Symptomen des „gereizten“ Darms. 2. Bekannte Erkrankungen mit vergleichbarem Beschwerdemuster können ausgeschlossen werden. Das heißt, der Arzt macht eine Ausschlussdiagnose. Er schließt Erkrankungen wie zum Beispiel Magengeschwüre, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen, Tumore und Nahrungsunverträglichkeiten als Ursache des Reizdarms aus.

Wodurch wird das Reizdarmsyndrom begünstigt?

Die Mediziner kennen zwar die genauen Ursachen des Reizdarmsyndroms nicht. Doch in den letzen Jahren konnten sie einige Faktoren identifizieren, die das Auftreten des Reizdarms begünstigen. So können psychische Belastungen wie ständiger Ärger, Kummer oder Stress eine wichtige Rolle spielen, ebenso wie Infektionen und Störungen des Darmvenensystems. Wesentlich scheint jedenfalls zu sein, dass Patienten mit Reizdarmsyndrom einen sehr empfindlichen Darm haben, der leicht auf verschiedene Einflüsse reagiert.

Die Darmfunktion wird durch ein komplexes Nervensystem geregelt. Es beeinflusst den Transport der Nahrung im Darm und die Verdauung. Dazu muss das Nervensystem unter anderem steuern, welche Abschnitte des Darms sich wann zusammenziehen oder entspannen. Das Beschwerdemuster des Reizdarmsyndroms kann zum Beispiel auftreten, wenn die Bewegungskontrolle des Darms gestört ist. So kann der Darm etwa überempfindlich auf Luftansammlungen reagieren und sich durch Bauchschmerzen bemerkbar machen. Manchmal werden auch Infektionen des Darms diagnostiziert, die die Darmregulierung stören. Nervosität, Kummer oder Stress können das Reizdarmsyndrom verstärken. Es ist dennoch keine Erkrankung, die sich nur in der Psyche des Patienten abspielt. Stattdessen ergibt sich das Syndrom durch das Zusammenwirken verschiedener Umstände.

Früher wurde davon ausgegangen, dass falsche Ernährungsgewohnheiten das Reizdarmsyndrom begünstigen, etwa eine ballaststoffarme Nahrung. Ebenso gehörten häufiger Alkoholkonsum und das Rauchen zu den vermeintlichen Ursachen des Reizdarms. Wie inzwischen nachgewiesen wurde, sind diese Faktoren nicht ursächlich für das Syndrom verantwortlich. Völlig unklar ist weiterhin, warum deutlich mehr Frauen als Männer von dem Beschwerdebild betroffen sind.

Beschwerden und Typen des Reizdarmsyndroms

Obwohl die Betroffenen aus Sicht der Ärzte körperlich gesund sind, klagen sie über wiederkehrende Beschwerden. Das sind Bauchmerzen, ein Druck- oder Völlegefühl im Unterleib, Blähungen, Durchfall und Verstopfungen. Hierbei können Durchfall und Verstopfung auch im Wechsel auftreten.

Ebenso kann ein veränderter Stuhlgang zum Reizdarmsyndrom gehören. Es kann sich dann sowohl die Häufigkeit des Stuhlgangs als auch die Beschaffenheit des Stuhls ändern. Für manche Betroffene hat sich der Stuhlgang vorwiegend in die Nachtstunden verschoben. Ein weiteres Symptom kann sein, dass sich der Darm nicht vollständig entleert. Eventuell tritt wiederkehrend auch ein plötzlicher starker Stuhldrang auf. Er macht sich durch ein starkes Druckgefühl und Schmerzen im Bauch bemerkbar.

Alle diese Beschwerden können durch psychische Belastungen wie Stress, Kummer oder Nervosität ausgelöst oder verstärkt werden. Ebenso reagieren manche Betroffene auf bestimmte Nahrungsmittel verstärkt mit dem Reizdarmsyndrom.

Je nach dem, welche Beschwerden für eine Patientin oder einen Patienten im Vordergrund stehen, wird das Reizdarmsyndrom verschiedenen Beschwerdetypen zugeordnet:

Typ 1: Der Betroffene leidet vorwiegend unter Verstopfungen.
Typ 2: Für die Patientin ist der Durchfall das größte Problem.
Typ 3: Der Reizdarm macht sich vor allem durch Bauchschmerzen bemerkbar.

So diagnostiziert der Arzt das Reizdarmsyndrom

Grundsätzlich treten die Beschwerden des Reizdarms wie wiederkehrendes Völlegefühl, Blähungen, Durchfall und Verstopfung bei zahlreichen Erkrankungen auf. Diese Erkrankungen muss der Arzt zunächst ausschließen. Erst wenn er beim Patienten keine bekannte Erkrankung mit diesem Beschwerdebild findet, diagnostiziert er das Reizdarmsyndrom. Diese Diagnose ist daher eine sogenannte Ausschlussdiagnose.

Der Arzt beginnt die Untersuchung mit einem Gespräch, in dem er die Beschwerden, die Lebensumstände und Vorerkrankungen der Patientin kennen lernt. Danach folgt die körperliche Untersuchung, bei der der Arzt den Bauch abtastet und sich mit einem Stethoskop die Darmgeräusche anhört.

Je nach den Vorerkrankungen und dem genauen Beschwerdebild der Patientin wird der Arzt weitere Unersuchungen veranlassen oder die Patientin zu einem entsprechenden Facharzt überweisen. Typischerweise werden folgende Untersuchungen durchgeführt:
– Bestimmung der Blutwerte im Hinblick auf Infektionen und Entzündungen
– Bestimmung der Blutwerte zu den Funktionen der Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle
– Test einer Stuhlprobe, zum Beispiel auf verstecktes Blut
– Ultraschalluntersuchung des Bauchraums
– Tastuntersuchung des Enddarms
– Darmspiegelung
– Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, etwa auf eine Laktose- oder Fruktoseintoleranz
– Tests auf Nahrungsmittelallergien

 

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Reizdarm / Reizdarmsyndrom

Reizdarm / Reizdarmsyndrom

Unter dem Begriff Reizdarmsyndrom bezeichnet der Mediziner eine Erkrankung bzw.
Funktionsstörung des Darms. Mitunter wird die Erkrankung auch als Reizdarm bezeichnet. Betroffene, statistisch gesehen erkranken doppelt so viele Frauen wie Männer am Reizdarmsyndrom, leiden unter immer wiederkehrenden Darmbeschwerden. Jedoch gibt es für die Entstehung der Beschwerden keine körperlichen Ursachen. Vor Jahren wurde das Reizdarmsyndrom noch als psychische Erkrankung eingestuft; heute sind die Mediziner zum Schluss gekommen, dass zahlreiche Faktoren zusammenspielen, die für die Entstehung des Syndroms verantwortlich sind. Zu den klassischen Symptomen des Reizdarmsyndroms zählen immer wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und auch Verstopfung. Der Mediziner stellt die Diagnose anhand des klassischen Beschwerdemusters sowie unter Ausschluss anderer möglicher Erkrankungen. So muss der Mediziner, bevor er sich für die Diagnose Reizdarmsyndrom entscheidet, zuerst andere Erkrankungen wie Magengeschwüre, Magen-Darm-Infekte oder auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Tumore sowie etwaige Nahrungsunverträglichkeiten ausschließen.

Welche Faktoren begünstigen das Reizdarmsyndrom?

In den letzten Jahren haben Mediziner intensiv das Reizdarmsyndrom erforscht und konnten einige Faktoren filtern, die sehr wohl für die Entstehung des Syndroms verantwortlich sind. So können psychische Einflüsse wie ständiger Ärger, Stress oder auch Infektionen und Störungen des Darmvenensystems das Reizdarmsyndrom begünstigen bzw. auslösen. Doch auch wenn mitunter einige Faktoren bekannt sind, die ein Reizdarmsyndrom begünstigen, ist noch nicht gewiss, welche Ursache tatsächlich dafür verantwortlich ist. Da die Faktoren unterschiedlicher Natur sind und das Reizdarmsyndrom eine individuelle Erkrankung darstellt, sind folgende Einflussgrößen von Relevanz:

Betroffene, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden, haben einen scheinbar sehr empfindlichen Darm. Da der Darm über ein komplexes Nervensystem verfügt, welches für den Nahrungstransport durch den Darm verantwortlich ist und die Bewegungen der unterschiedlichen Abschnitte reguliert, kann hier sehr wohl die Problematik dahingehend auftreten, dass die Bewegungen des Darms gestört werden. So kann der Darm auf etwaige Luftansammlungen reagieren und klassische Beschwerden – etwa Bauchschmerzen – verursachen. Mitunter wurden auch Infektionen diagnostiziert, die ebenfalls eine Rolle spielen können. Auch psychischer Stress, Nervosität, Angst, Kummer oder Ärger können die Symptome des Reizdarmsyndroms verstärken. Das bedeutet zwar nicht, dass die Symptome nur „eingebildet“ werden und das Syndrom eine klassische psychische Erkrankung darstellt, sondern, dass mitunter das Zusammenspiel zahlreicher Faktoren ausschlaggebend ist, die am Ende die charakteristischen Beschwerden verursachen. Lange Zeit wurde behauptet, dass auch eine falsche Ernährung – etwa eine ballaststoffarme Kost – das Reizdarmsyndrom begünstigt. Auch häufiger Alkohol- sowie Nikotinkonsum standen lange Zeit im Zusammenhang mit der Entstehung des Syndroms; jene Faktoren haben jedoch nachweislich nicht für die Entstehung eines Reizdarmsyndroms gesorgt. Aus welchen Gründen Frauen häufiger als Männer betroffen sind, konnte bislang noch immer nicht geklärt werden. Es gibt darüber auch keine Vermutungen.

Typische Beschwerden und Symptome

Typische Symptome sind starke Bauchschmerzen, ein Druck- sowie Völlegefühl und auch Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall sowie Verstopfung). Körperliche Ursachen sind jedoch nicht verantwortlich; wer an einem Reizdarmsyndrom leidet, ist im Endeffekt „körperlich gesund“. Personen, die unter einem Reizdarmsyndrom leiden, klagen über ständig auftretende Darmbeschwerden, welche keine organische Ursache haben.

Charakteristisch sind folgende Beschwerden:
• Bauchschmerzen
• Druckgefühl im Bauch (vorwiegend im Unterbauch)
• Völlegefühl
• Blähbauch
• Blähungen
Auch ein veränderter Stuhlgang kann auf ein Reizdarmsyndrom hinweisen. So verändert sich die Häufigkeit des Stuhlgangs bzw. auch die Beschaffenheit. Durchfall und (oder) Verstopfung sind klassische Symptome. Durchfall und Verstopfungen können durchaus auch im Wechsel auftreten, sodass einerseits der Betroffene unter Durchfall, dann plötzlich wieder unter Verstopfung leidet. Ein weiterer Hinweis, dass es sich mitunter um ein Reizdarmsyndrom handelt, ist Stuhlgang, der vorwiegen während den Nachtstunden auftritt. Betroffene klagen des Weiteren auch immer über das Gefühl einer nicht vollständigen Darmentleerung bzw. weisen auch einen imperativen Stuhldrang auf. Dabei versteht man Schmerzen sowie ein Druckgefühl, welches im Bauch lokalisiert wurde und mit starkem Stuhldrang einhergeht.
Die Beschwerden werden vorwiegend durch psychische Belastungen ausgelöst oder auch verstärkt. Wer unter Ärger, Nervosität oder Kummer leidet, wird mitunter stärkere Beschwerden haben. Auch bestimmte Nahrungsmittel können die Beschwerden verschlimmern. Die Personen klagen über schwere, mittlere sowie leichte Symptome. Je nachdem, welche Symptome im Vordergrund stehen, beschreibt der Patient die Intensität des Syndroms. Aus diesem Grund gibt es auch verschiedene Formen des Reizdarms:
• Typ 1: In jener Phase klagt der Patient vorwiegend über Verstopfung
• Typ 2: In jener Phase steht der Durchfall im Vordergrund
• Typ 3: Bauchschmerzen stellen die größte Problematik dar

Das Reizdarmsyndrom ist eine klassische Ausschlussdiagnose

Da unklare Beschwerden in der Bauchregion, ein ständiges Völlegefühl, Durchfall und/oder Verstopfung sowie Blähungen auch auf andere Magen-Darm-Erkrankungen hinweisen können, muss der Mediziner mehrere mögliche Erkrankungen in Betracht ziehen. Aus diesem Grund erfolgt das Reizdarmsyndrom auf Grund einer Ausschlussdiagnose. Erst wenn alle Untersuchungen keine andere mögliche Erkrankung ergeben haben, spricht der Mediziner vom Reizdarmsyndrom. Zu Beginn führt der behandelnde Arzt ein Gespräch mit dem Patienten (Anamnese). Dabei stehen die Beschwerden und mögliche Vorerkrankungen im Vordergrund. Im weiteren Verlauf folgt die körperliche Untersuchung, wobei der Mediziner den Bauch mit seinen Händen abtastet und mittels Stethoskop auf etwaige Darmgeräusche achtet. Kann der Mediziner andere Erkrankungen ausschließen, welche für die Beschwerden verantwortlich sind, kann er die Diagnose Reizdarmsyndrom stellen. Ratsam ist, dass mitunter mehrere Ärzte konsultiert werden bzw. dahingehende Fachmediziner zu Rate gezogen werden. Untersuchungen, welche im Regelfall durchgeführt werden, sind:
• Blutuntersuchungen, wobei vorwiegend auf Entzündungswerte geachtet wird
• Überprüfung der Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsenwerte
• Überprüfung des Stuhls (etwa ob Blut im Stuhl enthalten ist)
• Rektale Tastuntersuchungen
• Darmspiegelung
• Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums
• Nahrungsmittelunverträglichkeitstests (etwa, ob der Betroffene Laktose- oder FruktoseIntolerant ist)
• Etwaige Überprüfung ob Nahrungsmittelallergien vorliegen

 

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